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  • März 2011

Herzrhythmusstörungen – Wenn das Herz aus dem Takt gerät

 
Plötzlich poltert es in der Brust, dann absolute Funkstille. Solche kurzzeitigen Attacken sind meist harmlos. Manchmal können Herzrasen bzw. ein schneller Herzschlag aber auch Anzeichen für eine weitergehende Krankheit sein.

 
Deshalb sollten sie unbedingt klinisch diagnostiziert und behandelt werden. Hierbei ist das Herzrasen vom Herzen selbst bedingt, z. B. durch zusätzliche Leitungsbahnen, andere Störungen im Erregungsleitungssystem oder durch Durchblutungsstörungen im Herzmuskel.
 

Auch Krankheiten der Schilddrüse sowie Koffein, Nikotin und Medikamente können Herzrasen auslösen. Herzrasen, bedingt durch eine Schilddrüsenüberfunktion, wirken durch die Hormone bzw. Neurotransmitter auf das Erregungsleitungssystem oder den Herzmuskel ein. Weitere mögliche Ursachen für Herzrasen sind Bluthochdruck (Hypertonie), Blutdruckabfall, Unterzuckerung und Blutarmut (Anämie).
 

Ein spezieller Fall kann auch die angeborene Tachykardie sein. Diese beruht auf einer fehlerhaften Erregungsleitung zum Herzen und kann operativ geheilt werden. Auch im Zuge von Angststörungen wird häufig Herzrasen beobachtet.
 

Herzrasen bzw. Herzklopfen können auch von weiteren Symptomen begleitet sein. Dazu gehören Schwindel, Herzstolpern, Benommenheit, Bewusstlosigkeit sowie Sprach- und Sehstörungen.

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