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Pressemeldung

Kompetente Partner bei der Aufklärung zur Schweinegrippe: v.l. Unnas Bürgermeister Werner Kolter, Dr. Johannes Bernartz, Amtsarzt des Kreises Unna, und Dr. Thomas Huth, Geschäftsführer von Mein Gesundheitsnetz.

Unna, 4. August 2009

Hygienemaßnahmen werden vernachlässigt

Schweinegrippe verunsichert Menschen im
Kreis Unna


Unna. 78 Menschen im Kreis Unna haben sich bis zum 3. August 2009 mit dem neuen Grippevirus H1N1 infiziert. Ein Ausbreitungsstopp ist nicht abzusehen, aber das Gesundheitsamt und die Ärzte sind vorbereitet. Entscheidend ist, dass jeder Bürger informiert ist.

In der „Abendsprechstunde am Montag“ von Mein Gesundheitsnetz berichtete Dr. Johannes Bernartz von einem sprunghaften Anstieg der Fallzahlen im Kreis Unna in den vergangenen Wochen. Auch hier brächten vor allem Reiserückkehrer aus Spanien den Virus mit. Betroffen sind insbesondere die 18- bis 30-Jährigen. Weil sich die Schweinegrippe gerade unter Kindern und Jugendlichen rasch ausbreitet, sind vor allem Eltern in Sorge, was passiert, wenn die Sommerferien vorbei sind.

Bis zu 150 Anfragen zur Schweinegrippe gehen täglich beim Fachbereich Gesundheit und Verbraucherschutz des Kreises Unna ein. Eltern, Berufstätige und Senioren wollen genau erfahren,
wie und wo man sich anstecken kann, welche Schutzmaßnahmen möglich und welche Symptome aussagekräftig sind. „Eine umfassende Information ist das A und O“, sagt Dr. Johannes Bernartz, Amtsarzt vom Kreis Unna. „Auf diese Weise vermeiden wir Panik oder Gleichgültigkeit.“ Beide Reaktionen seien in der Bevölkerung vertreten. So reagierten einige Bürger sehr ängstlich, andere wiederum würden die Mitarbeit oder die Umsetzung bestimmter Hygienemaßnahmen nicht ernst nehmen.

Dabei tragen vor allem die Hygienemaßnahmen dazu bei, das Risiko der Ansteckung zu verringern.
Dr. Thomas Huth, Geschäftsführer von Mein Gesundheitsnetz rät den Bürgern dringend: „Waschen Sie mehrmals am Tag die Hände und halten Sie sie von Augen, Mund und Nase fern. Falls Symptome wie plötzliches hohes Fieber, Mattigkeit, Husten und Gliederschmerzen auftauchen, kontaktieren Sie den Arzt telefonisch und bleiben Sie zu Hause, statt die mögliche Infektion auf Arbeit an die Kollegen weiterzugeben. Menschenansammlungen sollten gemieden und das Händeschütteln zur Begrüssung vorübergehend ausgelassen werden.“

Stellvertretend für alle Ärzte von Mein Gesundheitsnetz konnte Dr. Thomas Huth die Besucher der „Abendsprechstunde am Montag“ aber beruhigen: Es sind zahlreiche Notdienste eingerichtet und Impfstoffe sind bestellt. Bei offenen Fragen informieren sowohl die Ärzte als auch das Gesundheitsamt. Letzteres beobachtet den Verlauf sehr genau. Es verfolgt alle Verdachts- und Erkrankungsfälle, berät die Bürger und koordiniert Behandlungs- und Präventionsmaßnahmen in Absprache mit den behandelnden Ärzten und Kliniken. Einer massiven Ausbreitung versucht die Behörde durch Quarantäne- und Aufklärungsmaßnahmen der Erkrankten und ihrer Angehörigen vorzubeugen.

Ein mögliches Problem an dem neuen Grippevirus könnte laut Weltgesundheitsorganisation WHO die fehlende oder eingeschränkte Immunität sein. Die leichte Übertragbarkeit von Mensch zu Mensch führe zu einer enormen Ausbreitung und damit zu einer größeren Chance, dass das Virus mutiert und schlimmere Folgen als die bisherigen Symptome mit sich bringt.

Mein Gesundheitsnetz – das sind über 80 niedergelassene Ärzte aus dem Kreis Unna, die sich zu einem kompetenten Ärztenetz zusammengeschlossen haben. Gemeinsames Ziel ist eine bessere Patientenversorgung durch fachübergreifende Zusammenarbeit, Qualitätssteigerung, kürzere Wege und geringere Kosten. 

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Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Dr. Thomas Huth
Mein Gesundheitsnetz GmbH
Weidenweg 80
59423 Unna
Tel.: +49 (0) 23 03 / 92 93 48
Mobil: +49 (0) 171 / 812 79 74
E-Mail: t.huth@mein-gesundheitsnetz.com 

Liane Hötger
team:penta GmbH & Co KG
Seibertzweg 2
44141 Dortmund
Tel.: +49 (0) 2 31/ 55 69 52 - 64
E-Mail: liane.hoetger@teampenta.de
Internet: www.teampenta.de

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