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Laut der Deutschen Schmerzliga haben 10 % der Erwachsenen Migräne, wobei Frauen häufiger betroffen sind als Männer. Andere gehen davon aus, dass bis zu 20 von 100 Erwachsenen unter Migräne leiden. Migräneanfälle dauern bis zu 3 Tagen.

 Was genau Migräne auslöst ist unbekannt. Der Migräniker reagiert auf innere und äußere Reize besonders empfindlich. Laut Forschungsergebnissen handelt es sich dabei um eine biologische Funktionsstörung des Gehirns. Sogenannte Triggerfaktoren können eine Attacke auslösen. Dazu gehören z.B. Hormonschwankungen im Verlauf des weiblichen Zyklus, Stress, Gerüche, grelles Licht aber auch Wetterwechsel oder Nahrungsmittel.

Wie kann ich Migräneattacken vorbeugen?

Zunächst sollten Sie herausfinden welche Triggerfaktoren die Attacken auslösen. Ein Tagebuch kann dabei besonders hilfreich sein. Wichtig ist auch, dass sie sich einen regelmäßigen Lebensstil angewöhnen, heißt regelmäßige Pausenzeiten, einen gesunden Schlafrhythmus und regelmäßiges Essen sowie sich entspannen und übermäßigen Lärm vermeiden. Aber auch Sport, insbesondere Ausdauersport kann sehr hilfreich sein. 

Und wenn es einen dann doch erwischt.

Bei einer Attacke zieht man sich am besten in einen ruhigen und abgedunkelten Raum zurück und setzt sich möglichst keinen äußeren Reizen aus. Dies hilft, um die Schmerzen schneller in den Griff zu bekommen. Um die Einnahme eines Medikamentes wird man in der Regel nicht herumkommen. Azetylsalizylsäure, Paracetamol oder Ibuprofen helfen als Wirkstoffe bei leichten bis mittelschweren Attacken. Sinnvoll ist auch noch ein Mittel gegen die Übelkeit.

Bei stärkeren Attacken gibt es eine Reihe von verschreibungspflichtigen Migränemitteln, die Triptane. Bleiben Sie mit Ihrer Erkrankung nicht alleine. Schleißen Sie sich einer Selbsthilfegruppe an.

Weitere Informationen finden Sie auf der Seite der Migräneliga.