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Bundestag beschließt Erleichterungen und Ausnahmen von Schutzmaßnahmen zur Verhinderung und Verbreitung des Coronavirus Covid-19

Der Bundestag stimmte auf Empfehlung des Rechtsausschusses mit den Stimmen von CDU/CSU, SPD, Linksfraktion und Bündnis 90/Die Grünen der Verordnung zu. 

Inzidenz im Kreis sinkt weiter

Die Corona-Lage im Kreis entspannt sich nach und nach. Der maßgebliche 7-Tages-Inzidenzwert pro 100.000 Einwohner wird vom Robert-Koch-Institut veröffentlicht. Er liegt aktuell bei 121,8 (Datenstand 14. Mai 2021 – 3.10 Uhr).

Bundesweite Notbremse

Wenn ein Landkreis oder eine kreisfreie Stadt eine Inzidenz von 100 überschreitet, werden dort künftig bundeseinheitliche Maßnahmen das Infektionsgeschehen eindämmen. Dies hat der Bundestag mit einer Ergänzung des Infektionsschutzgesetzes beschlossen, das nun auch den Bundesrat passierte. Die Neufassung soll helfen, die dritte Welle der Pandemie zu bremsen.

Die Inzidenz von 100 wird überschritten, wenn innerhalb von sieben Tagen mehr als 100 Neuinfektionen mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 pro 100.000 Einwohner festzustellen sind. 

  

Die wichtigsten Änderungen seit 24. April 2021 im Überblick.

  • Kontaktbeschränkungen für private Treffen drinnen und draußen: Die Reduzierung von privaten wie beruflichen Kontakten ist das wirksamste Mittel, um die Zahl der Neuinfektionen zu bremsen. Trotzdem soll keiner einsam bleiben. Daher sind Treffen eines Haustandes mit einer weiteren Person auch bei einer Inzidenz über 100 weiterhin möglich - Treffen mit mehr Menschen dagegen nicht.

  • Öffnungen von Geschäften: Auch bei einer hohen Inzidenz wird die Versorgung der Bevölkerung mit Lebensmitteln, Verbrauchsgütern des täglichen Bedarfs und existentiellen Dienstleistungen verlässlich sichergestellt. Geöffnet bleiben der Lebensmittelhandel einschließlich der Direktvermarktung, Getränkemärkte, Reformhäuser, Babyfachmärkte, Apotheken, Sanitätshäuser, Drogerien, Optiker, Hörakustiker, Tankstellen, Stellen des Zeitungsverkaufs, Buchhandlungen, Blumenfachgeschäfte, Tierbedarfsmärkte, Futtermittelmärkte, Gartenmärkte und der Großhandel. In allen Fällen bleiben natürlich die Beachtung entsprechender Hygienekonzepte und die Maskenpflicht Voraussetzung. 

    Bei einer Inzidenz unter 150 wird es zudem bei allen weiteren Geschäften möglich sein, mit Termin und mit einem aktuellen negativen Testergebnis einzukaufen. Im Dienstleistungsbereich bleibt alles, was nicht ausdrücklich untersagt wird, offen, also beispielsweise Fahrrad- und Autowerkstätten, Banken und Sparkassen, Poststellen und ähnliches.

  • Körpernahe Dienstleistungen – nur in Ausnahmen: Körpernahe Dienstleistungen sollen nur zu medizinischen, therapeutischen, pflegerischen oder seelsorgerischen Zwecken in Anspruch genommen werden. Ausnahme: der Friseurbesuch und Fußpflege, allerdings nur, wenn die Kundinnen und Kunden einen tagesaktuellen negativen Corona-Test vorlegen können – und natürlich nur mit Maske. Andere körpernahe Dienstleistungen sollen nicht mehr möglich sein.

  • Eingeschränkte Freizeit- und Sportmöglichkeiten: Gastronomie und Hotellerie, Freizeit- und Kultureinrichtungen sollen bei einer Inzidenz über 100 schließen. Ausnahmen: Außenbereiche von zoologischen und botanischen Gärten. Sie können mit aktuellem negativen Test besucht werden. Berufssportler sowie Leistungssportler der Bundes- und Landeskader können weiterhin trainieren und auch Wettkämpfe austragen - wie gehabt ohne Zuschauer und unter Beachtung von Schutz- und Hygienekonzepten. Für alle anderen gilt: Sport ja, aber alleine, zu zweit oder nur mit Mitgliedern des eigenen Hausstandes. Ausnahme: Kinder bis 14 Jahre können draußen in einer Gruppe mit bis zu fünf anderen Kindern kontaktfrei Sport machen.  

  • Ausgangsbeschränkungen: Im Zeitraum zwischen 22 Uhr und 5 Uhr soll nur derjenige das Haus verlassen, der einen guten Grund hat – also etwa zur Arbeit geht, medizinische Hilfe braucht oder den Hund ausführen muss. Bis 24 Uhr wird es weiterhin möglich sein, alleine draußen zu joggen oder spazieren zu gehen. Ausgangsbeschränkungen sind ein Instrument unter vielen anderen. Sie tragen dazu bei, das Mobilität begrenzt wird. Und Einschränkungen der Mobilität helfen, die Zahl der Neuinfektionen zu senken.

  • Kein Präsenzunterricht bei einer Inzidenz über 165: Das Infektionsgeschehen macht nicht vor der Schultür halt. Aufgrund der dynamischen Infektionslage ist es daher wichtig, auch hier zu bundeseinheitlichen Regelungen zu kommen, wenn es die epidemiologische Lage erfordert. Bei einer Inzidenz über 165 soll der Präsenzunterricht in Schulen und die Regelbetreuung in Kitas untersagt werden. Mögliche Ausnahmen: Abschlussklassen und Förderschulen.

  • Homeoffice: Die Verpflichtung, Homeoffice anzubieten, wenn dies betrieblich möglich ist, ist bereits jetzt schon Bestandteil der Corona-Arbeitsschutzverordnung. Mit der Aufnahme in das Infektionsschutzgesetz wird die Homeoffice-Pflicht verstärkt. Beschäftigte haben jetzt auch die Pflicht, Homeoffice-Angebote wahrzunehmen, wenn es privat möglich ist. 

Quelle: Bundesregierung

Die aktuellen Corona-Regeln finden Sie auch hier.

Schnelltests im Kreis Unna

Jeder Bürger kann sich einmal in der Woche kostenlos auf das Coronavirus (PoC-Antigentest) testen lassen. Eine Teststelle in Ihrer Nähe und die zugehörigen Kontaktdaten finden Sie hier.

Fröndenberg: Teststelle in Ardey eröffnet

Eine vierte Teststelle in Fröndenberg bietet nun eine weitere sinnvolle Ergänzung zum bisherigen Testangebot. Wie Sie einen Testtermin buchen können, erfahren Sie auf der Seite der Praxis von Dr. med. Thomas Huth.

Aktuelle Zahlen

Deutschlandweit haben wir 3.593.434 infizierte Personen (Stand 16.05.2021) und nun 86.096 Todesfälle zu verzeichnen.

Der Kreis Unna verzeichnet am 14.05.2021 1.747 aktuell infizierte Personen, 16.161 gelten offiziell als geheilt. Die Gesamtzahl der bisher gemeldeten Infizierten im Kreis Unna  beläuft sich auf 18.385. Leider haben wir auch 477 Todesfälle zu verzeichnen.

Eine detaillierte Darstellung der übermittelten COVID-19-Fälle in Deutschland nach Landkreis und Bundesland stellt das COVID-19-Dashboard (https://corona.rki.de) bereit.

Quelle: Robert Koch Institut 

Impfungen mit Astra Zeneca - Termine können ab sofort wieder wahrgenommen werden

Nach der Verlautbarung der Bundesregierung hat seit dem 18.03.2021 das NRW-Gesundheitsministerium grünes Licht für die Impfungen mit dem AstraZeneca Impfstoff gegeben. Termine haben sofort wieder ihre Gültigkeit. Termine, die abgesagt wurden und bereits in der Vergangenheit liegen, werden neu vergeben. Der alte Buchungscode ist dafür weiter gültig.

Seit dem 27. Dezember wurden im Kreis Unna das Pflegepersonal und die Pflegeheimbewohner geimpft. Viel  haben schon ihre zweite Impfung erhalten. Seit dem 08.02.2021 erhalten die Personen aus der 1. Prioritätengruppe im Impfzentrum in Unna ihre erste Spritze. Dazu wurden Briefe verschickt, in denen genau erklärt wird, was zu tun ist. Impftermine können unter den kostenlosen Rufnummern 116 117 und 0800 116 117 02 vereinbart werden. Online auch unter https://www.116117.de

Eine Impfung ohne Termin ist nicht möglich. Im Impfzentrum wird die Impfberechtigung geprüft. Welche Unterlagen zum Nachweis der Impfberechtigung erforderlich sind, ist in § 6 Abs. 4 der Coronavirus-Impfverordnung festgelegt.

Inzwischen werden auch weitere Anspruchsgruppen geimpft. Wenn Sie zu einer anspruchsberechtigten Personengruppe gehören (z. B. Lehrer oder Kita-Beschäftigte), müssen Sie Ihren Termin in der Regel direkt über Ihren Kreis bzw. die kreisfreie Stadt organisieren.

Das Impfzentrum an der Platanenalle 20 in Unna ist mit dem Auto erreichbar. Parkplätze sind genügend vorhanden. Begleitpersonen (Familie, Bekannte, Freunde) sind erwünscht. Mit dem Bus erreichen Sie das Impfzentrum über die Haltestelle des Kreishauses "Unna Kreishaus": Linien R 81 und S 81. eine weitere Haltestelle ist die "Märkische Berufsschule" Linien C 23 und C 43. Anschließend haben Sie von beiden Haltestellen einen Fußweg zwischen 300 und 500 Metern vor sich. Die Fahrten von und zum Impftermin ist für den Impfling und seiner Begleitperson kostenlos.

Impfplan für das Land Nordrhein Westfalen

Am 01. März stellte Minister Laumann den weiteren Impfplan für das Land NRW vor. Menschen, die in der Coronavirus-Impfverordnung des Bundes in der Priorisierungsgruppe 2 stehen, erhalten nun sukzessive ein Impfangebot.

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Die Region Westfalen-Lippe bietet zukünftigen Haus- und Fachärzten ein attraktives Umfeld. Hier erfahren Sie alles, um einen Arbeitsplatz in der ambulanten Versorgung zu finden. Praxisstart

Das Gesundheitsnetz Unna setzt mit „elVi“ die elektronische Arztvisite erfolgreich ein. Die elektronische Visite, kurz elVi®, ist eine Software zur Durchführung von Videosprechstunden. Sie ist zertifiziert und ermöglicht eine sichere und wirksame Videotelefonie zwischen Arzt und Patient und leistet damit einen wichtigen Beitrag zur Gesundheitsversorgung unserer Patienten.

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Präventionskonzept für Schlaganfall-Risikopatienten im Kreis Unna läuft vielversprechend. Wussten Sie, dass im Kreis Unna bei nur 54% der betroffenen Patienten der Schlaganfall im richtigen Zeitfenster behandelt werden kann und somit jeder zweite Schlaganfallpatient so spät ins Krankenhaus kommt, dass eine effektive Behandlung gar nicht mehr möglich ist? Zudem erreichen nur 17% der Patienten über die Notrufnummer 112 das Krankenhaus!

Weitere Informationen finden Sie auf der Projektseite Kug-Hin